Erstinstallation des Accutron MR3 in der Radiologie Weinheim

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Am Dienstag, 2. Juni 2015 war der große Tag: Der erste Accutron MR3 wurde an die Radiologie Weinheim ausgeliefert, um sofort im klinischen Alltag eingesetzt zu werden.

Premiere: Erstinstallation des Accutron MR3 in der Radiologie Weinheim

Am Dienstag, 2. Juni 2015 war der große Tag: Der erste Accutron MR3 wurde an die Radiologie Weinheim ausgeliefert, um sofort im klinischen Alltag eingesetzt zu werden. Auf dem Programm stand eine Stress-MRT Untersuchung. Bei der Gegenüberstellung zwischen einer bisherigen Stress-MRT-Untersuchung und einer Untersuchung mit dem Accutron MR3 werden die zahlreichen Vorteile unseres neuen Kontrastmittelinjektors deutlich. Frau Forschner, leitende MTRA der Radiologie in Weinheim, führt diese im Folgenden aus:

Bisher wurde eine Stress-MRT-Untersuchung mit einem Kontrastmittelinjektor und einem Perfusor, über den das Medikament verabreicht wurde, vorgenommen. Der Perfusor befand sich im Kontrollraum und war über einen 12 Meter langen Schlauch und einen eigenen Venenzugang mit dem Patienten verbunden. Für die Bedienung des Perfusors war eine zweite MTRA erforderlich: ein(e) MTRA für die Steuerung von MRT und Injektor, ein(e) zweite MTRA für den Perfusor. Der lange Schlauch vom Perfusor im Kontrollraum zum Patienten im Untersuchungsraum hat sich in der Vergangenheit als Stolperfalle erwiesen, wenn Arzt oder MTA in einem Notfall schnell zum Patienten gelangen mussten.

Zeit und Arbeitskraft werden eingespart.
Jetzt, mit dem Accutron MR3, kann die Medikamentengabe (z. B. Adenosin) über den Injektor erfolgen.

Es ist kein Mitarbeiter mehr notwendig, der sich über die gesamte Untersuchungsdauer von ca. einer Stunde ausschließlich um die Medikamentengabe kümmert.

Das Medikament lässt sich einfacher verabreichen und es bleiben nur noch geringe Restmengen im Schlauch.
Mit dem Accutron MR3 ist das Medikament im Kontrastmittelinjektor viel näher am Patienten. Der Schlauch für die Infusion ist wesentlich kürzer und damit keine Stolperfalle mehr.

Lange Akkulaufzeit und deren Anzeige am Gerät.
Bei durchschnittlich 12 bis 20 Patienten pro Tag und einem Betrieb von 6.30 Uhr bis 21 Uhr kann der Injektor 2 Tage betrieben werden, bevor er über Nacht wieder aufgeladen werden muss.

Auch die speicherbaren Injektionsprofile werden von der Radiologie Weinheim genutzt: Profile für Untersuchungen z.B. von Schädel, Becken und Bauch, Prostata sowie Brust sind hinterlegt und werden an das Gewicht des Patienten angepasst.
Die Radiologie Weinheim ist seit fast einem Vierteljahrhundert fester Bestandteil der medizinischen Versorgung in der Region. Mit dem Umzug in das Ärztehaus an der GRN-Klinik in der Röntgenstraße hat die Praxis im Jahr 2013 fast alle Geräte erneuert und kann nun ein deutlich erweitertes Spektrum radiologischer Leistungen anbieten. 

In den nächsten Tagen wird je ein Accutron MR3 in der Klinik St. Georg in Goldach/Schweiz, in Freiburg sowie im University Hospital of South Manchester, North West Heart Centre in Großbritannien installiert.